US-Biolabore in über 30 Ländern inklusive Ukraine
Seit 12. Juni 2026 ist es offiziell
von Dr. Peter F. Mayer*
(26. Juni 2026) Die Biolab-Lüge: Geheimdienst-Direktorin Tulsi Gabbard deklassifiziert, was Anthony Fauci, Joe Biden und der US-Geheimdienstapparat vertuscht haben: Die US-Regierung finanziert seit Jahrzehnten mehr als 120 Biolabore in über 30 Ländern inklusive der Ukraine.
(Bild www.tkp.at)
Die Direktorin der Nationalen Geheimdienste, Tulsi Gabbard, hat freigegeben, was US-Geheimdienstkreise und Politik seit Jahren betrieben haben und systematisch leugneten: Die US-Regierung finanziert mehr als 120 Biolabore in über 30 Ländern — darunter zwei Dutzend allein in der Ukraine.1 Einige dieser Labore arbeiten mit hochgefährlichen und hochansteckenden Krankheitserregern. Einige betreiben Gain-of-Function-Forschung. Und das Ganze wurde von Politikern, «Gesundheitsexperten wie Dr. Fauci» und Bidens nationalem Sicherheitsteam wissentlich und willentlich vertuscht.
Wer die Existenz dieser Labore auch nur erwähnte, wurde als «ausländischer Agent», als «Verschwörungstheoretiker», als «russischer Propagandist» diffamiert. Gabbard selbst erlebte das 2022, als sie nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine vor genau diesen Laboren warnte. Die Reaktion des Establishments: ein koordinierter Rufmord.
Jetzt, vier Jahre später, hat sie die Dokumente. Und sie hat die Macht, sie zu veröffentlichen:
Heute veröffentliche ich bisher unveröffentlichte Geheimdienstinformationen, die neue Beweise dafür liefern, dass die US-Regierung in der Vergangenheit mehr als 120 Biolabore in über 30 Ländern, darunter auch die Ukraine, finanziell unterstützt hat.
Zur Unterstützung der Verordnung von Präsident Trump, die darauf abzielt, die Bundesfinanzierung gefährlicher «Gain-of-Function»-Forschung weltweit zu beenden sowie Transparenz und Rechenschaftspflicht zu stärken, wird das ODNI weiterhin mit Partnern in der gesamten Regierung zusammenarbeiten, um festzustellen, wo sich diese Labore befinden, welche Krankheitserreger sie beherbergen und welche «Forschung» dort betrieben wird.
— DNI Tulsi Gabbard (@DNIGabbard)
June 12, 20262
Was die freigegebenen Dokumente zeigen
Die deklassifizierten Geheimdienstunterlagen, die Gabbard am Freitag veröffentlichte, enthalten Details, die das offizielle Narrativ der letzten Jahre in Trümmer legen:3
- Mehr als 120 Biolabore in über 30 Ländern werden mit US-Steuergeldern finanziert
- Zwei Dutzend Labore allein in der Ukraine, davon fünf mit der zweithöchsten Sicherheitsstufe BSL-3 — geeignet für die Arbeit mit virulenten Krankheitserregern
- Ein Labor in Odessa — einer Millionenstadt — lagert biologische Kampfstoffe aus dem eingestellten sowjetischen Biowaffenprogramm, darunter Milzbrand, Tularämie, Tuberkulose, Schweinepest, Newcastle-Krankheit, MERS, SARS, Marburg, Ebola, Lassa, Pest und Rickettsien
- Das Pentagon-Programm Biological Threat Reduction Program (BTRP) hat seit 2005 (sic!) rund 200 Millionen Dollar in 46 ukrainische Labore investiert — offiziell zur «friedlichen und sicheren biologischen Detektion»
- Das US Army Medical Research Institute of Infectious Diseases in Fort Detrick — das Zentrum des amerikanischen Biowaffenprogramms vor der Unterzeichnung der Biowaffenkonvention 1972 — gehört zu den Kooperationspartnern
- Der Kontraktor Metabiota — derselbe, der an der umstrittenen Coronavirus-Forschung mit dem Wuhan Institute of Virology beteiligt war und Verbindungen zu Hunter Bidens Investmentfirma Rosemont Seneca Technology Partners hatte — war ebenfalls involviert
Die Geheimdienste selbst räumten intern ein, dass diese Kooperationen ein Risiko für Amerikas Ruf darstellten. Nach aussen wurde jedes Risiko dementiert.
Legende zu Biosafety-Levels BSL-1 bis BSL-4 sowie Kennzeichnung
«Biological weapons storage». (Quelle: https://www.dni.gov/files/
BIOLAB_Slides.pdf)
Die Lügen, die jetzt dokumentiert sind
Was Gabbards Veröffentlichung so vernichtend macht, ist nicht nur der Inhalt der Dokumente — es ist die Diskrepanz zwischen dem, was die Behörden wussten, und dem, was sie der Öffentlichkeit erzählten.
«Die Informationen über die Existenz, Geschichte, Standorte und Finanzierung dieser US-finanzierten Biolabore wurden absichtlich von mächtigen Leuten vertuscht, die fälschlicherweise behaupteten, sie existierten nicht, und jeden, der etwas anderes sagte, beschuldigten, ein ausländischer Agent und Verräter an Amerika zu sein», erklärte das ODNI in seiner Pressemitteilung.4
Russische Offizielle hatten wiederholt erklärt, die USA betrieben Biowaffenentwicklung in Kellern des Labors in Charkiw. Der US-Geheimdienstapparat wies das empört zurück — und räumte intern ein, dass das Labor tatsächlich einen Keller hat.
Die offizielle Linie des Pentagons seit 2022: «Die ukrainischen Labore sind vollständig im Besitz und unter der Kontrolle der ukrainischen Regierung.» Die deklassifizierten Dokumente zeigen: Die USA haben neue Labore in der Ukraine gebaut. Nicht nur finanziert. Gebaut.
Die offizielle Linie: Es handele sich um rein zivile öffentliche Gesundheitsforschung. Die Dokumente: Gain-of-Function-Forschung, «mit sehr wenig Transparenz oder Aufsicht.»
Hier die Pressesprecherin der Biden-Regierung beim Lügen und Leugnen, darunter die CNN-Fact Checkers bei der gleichen Beschäftigung:
Die «Faktenprüfer» von CNN haben uns mehrfach versichert, dass es in der Ukraine keine von den USA betriebenen Labore gebe. 👌🤣
— MAZE (@mazemoore), June 12, 20265
Gain-of-Function: Ein gefährliches Spiel
Ein zentraler Punkt in Gabbards Enthüllung betrifft die Gain-of-Function-Forschung — jene umstrittene Praxis, bei der Krankheitserreger gezielt gefährlicher gemacht werden, um zu verstehen, wie sie sich verhalten könnten.
Präsident Trump hatte bereits am 25. Mai 2025 mit der Executive Order 14292 die föderale Finanzierung von Gain-of-Function-Forschung weltweit gestoppt. Gabbards Enthüllung zeigt, warum dieser Schritt notwendig war: Diese Forschung fand in Dutzenden von Laboren auf mehreren Kontinenten statt, finanziert vom amerikanischen Steuerzahler, mit minimaler Aufsicht — und maximalem Risiko.
Ein Laborunfall in Odessa, ein russischer Raketentreffer auf ein BSL-3-Labor in Kiew, ein Diebstahl von Pathogenen aus einer ungesicherten Einrichtung — jedes dieser Szenarien könnte eine Pandemie auslösen, gegen die COVID-19 wie eine Erkältung aussähe.
Und das Pentagon wusste das. Der Geheimdienst wusste das. Fauci wusste das. Biden wusste das.
Die Veröffentlichung wirft neue Fragen auf
Die Enthüllungen über die Ukraine-Labore werfen ein neues Licht auf die Frage, die seit 2020 im Raum steht: Woher kam SARS-CoV-2?
Das Wuhan Institute of Virology — ein BSL-4-Labor — betrieb Gain-of-Function-Forschung an Coronaviren. Finanziert unter anderem von US-Behörden. Der Kontraktor Metabiota, der auch in der Ukraine aktiv war, war an der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Wuhan beteiligt.
Wobei wir aus Studien von Italien, Frankreich6 und Spanien7 wissen, dass SARS-CoV-2 schon im Jahr 2019 in einigen Ländern virulent war. Was die Wuhan-These zweifelhaft erscheinen lässt.Die offizielle Linie: Jede Diskussion über einen Laborunfall ist «Verschwörungstheorie» und «russische Desinformation».
Die deklassifizierten Dokumente zeigen nun, dass dieselben Akteure — Pentagon, Fort Detrick, Metabiota — ein globales Netzwerk von Biolaboren betrieben, die mit gefährlichen Pathogenen arbeiteten, unter unzureichender Aufsicht, mit Gain-of-Function-Komponenten, und dass die Existenz dieses Netzwerks systematisch geleugnet wurde.
Das beweist nicht, dass COVID-19 aus einem Labor stammt. Aber es beweist, dass die Institutionen, die einen Laborunfall als undenkbar darstellten, jahrelang über genau die Art von Laboren gelogen haben, aus denen ein solcher Unfall stammen könnte.
Die Geheimhaltung: Cui bono?
Die Frage, die sich stellt, ist nicht, ob diese Labore existieren — Gabbard hat das bewiesen. Die Frage ist, warum ihre Existenz so aggressiv geleugnet wurde.
Die Biden-Administration hatte sich 2022 vollständig auf die Ukraine-Politik eingeschossen. Die Existenz von US-finanzierten Biolaboren im Kriegsgebiet war ein politisches Risiko, das nicht in die Erzählung vom «unprovozierten Angriffskrieg» passte. Also wurde sie geleugnet.
Der Geheimdienstapparat hatte seine eigene Agenda: Die Labore waren Teil eines globalen Überwachungsnetzwerks für Krankheitserreger, das auch militärische Anwendungen haben konnte. Transparenz hätte unangenehme Fragen aufgeworfen — über Gain-of-Function, über Biowaffenkonventionen, über die Rolle von Fort Detrick.
Fauci und das NIH hatten ihre eigene Agenda: Sie finanzierten Gain-of-Function-Forschung über Mittelsmänner wie die EcoHealth Alliance, um die eigenen Richtlinien zu umgehen. Die Existenz eines parallelen Netzwerks von Pentagon-finanzierten Biolaboren passte nicht in die Erzählung von der rein zivilen, rein defensiven Natur dieser Forschung.
Also wurde jeder, der Fragen stellte, als russischer Agent diffamiert. Tulsi Gabbard. Journalisten. Whistleblower.
Was jetzt geschieht
Gabbard hat den Geheimdiensten neue Anweisungen erteilt, die Sammlung von Informationen über diese Labore zu intensivieren. Erste Ergebnisse zeigen bereits «klinische Studien, die an diesen Einrichtungen durchgeführt werden und erhebliche ethische, finanzielle und sicherheitspolitische Bedenken aufwerfen.»
Die Aufarbeitung hat gerade erst begonnen. Aber die politische Sprengkraft ist immens.
Wenn die US-Regierung jahrelang über die Existenz dieser Labore gelogen hat — worüber hat sie noch gelogen? Wenn Gain-of-Function-Forschung in Dutzenden von Laboren weltweit stattfand — wie viele Beinahe-Unfälle gab es, von denen die Öffentlichkeit nie erfuhr? Wenn das Pentagon 200 Millionen Dollar in ukrainische Biolabore steckte, die angeblich rein zivil waren — was genau wurde dort tatsächlich erforscht?
Die vollständige Pressemitteilung des ODNI ist auf dni.gov verfügbar.8 Tulsi Gabbards Ankündigung findet sich auf X/Twitter.9 Die deklassifizierten Dokumente sind über den ODNI-Link abrufbar.10
| * Peter F. Mayer ist Publizist für Science&Technology. Er ist Herausgeber und Chefredakteur von «tkp – Der Blog für Science&Politik» und ist erreichbar unter home@tkp.at. |
Quelle: https://tkp.at/2026/06/13/us-geheimdinstchefin-enthuellt-us-biolabore-in-30-laendern-inklusive-ukraine/, 13. Juni 2026
1 https://www.dni.gov/index.php/newsroom/press-releases/press-releases-2026/4163-pr-10-26
2 https://x.com/DNIGabbard/status/2065440568423944607
3 https://x.com/DNIGabbard/status/2065440568423944607?ref_src=twsrc%5Etfw
4 https://www.dni.gov/index.php/newsroom/press-releases/press-releases-2026/4163-pr-10-26
5 https://x.com/mazemoore/status/2065479492504543689
8 https://www.dni.gov/index.php/newsroom/press-releases/press-releases-2026/4163-pr-10-26
9 https://x.com/DNIGabbard/status/2065440568423944607
10 https://www.odni.gov/index.php/newsroom/press-releases/press-releases-2026/4163-pr-10-26