International

Naher Osten

Gemeinsame Erklärung zum humanitären Zugang nach Gaza und zum Registrierungsgesetz für internationale NGOs

Diplomatische Erklärung vom 8. Juni 2026

(19. Juni 2026) (CH-S) Die humanitäre Lage im palästinensischen Gazastreifen ist dramatisch. Zu dieser Einschätzung kommt das Aussendepartement in Bern. In einer gemeinsamen Erklärung mit den Aussenministern von 19 Staaten bringt die Schweiz ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck.

Folterprogramme und Raketenangriffe auf Krankenhäuser in Gaza

Oxford-Chirurg Nick Maynard bei Tucker Carlson

von Dr. Peter F. Mayer*

(12. Juni 2026) Ein britischer Spitzenchirurg von der Universität Oxford hat in einem aufsehenerregenden Interview mit Tucker Carlson detailliert geschildert, was er in Gaza mit eigenen Augen gesehen hat: die systematische Zerstörung des Gesundheitssystems, gezielte Schüsse auf Kinder an Lebensmittelausgaben und ein institutionalisiertes Folterprogramm gegen palästinensische Ärzte. Der Westen schaut weg – und finanziert das Ganze.

Offener Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz

«Europa und Russland schlittern in einen offenen Krieg»

von Jeffrey D. Sachs,* USA

(5. Juni 2026) (CH-S). Als zentraler Staat in der Europäischen Union und als direktes Nachbarland der Schweiz bleibt der Weg Deutschlands in den nächsten Krieg auch international nicht ohne Reaktionen.

Der renommierte Ökonom und Diplomat Professor Jeffrey Sachs erinnert den deutschen Bundeskanzler Merz in einem aufrüttelnden Brief an seine Bedeutung für Frieden in Europa und der Welt. Die dringendste Aufgabe besteht in der sofortigen Aufnahme von diplomatischen Gesprächen mit der russischen Führung.

Russland und China geben Erklärung zur Multipolarität ab

«Gemeinsame Erklärung der Russischen Föderation und der Volksrepublik China zur Schaffung einer multipolaren Welt und einer neuen Art internationaler Beziehungen»

(29. Mai 2026) (CH-S). Vor dem Hintergrund der explosiven Situation an der Meerenge von Hormus fanden im Mai in Peking kurz hintereinander zwei hochrangige Treffen statt, die international eine kurzfristige politische Änderung bedeuten, aber auch den Weg für eine langfristige Neuausrichtung ebnen könnten.

Was ich in Kuba sah, war Widerstandskraft

von Gerargo Delgado*

(8. Mai 2026) (CH-S) Seit 66 Jahren steht der Inselstaat Kuba, in der Karibik südöstlich von Mexiko gelegen, mit seinen 11 Millionen Einwohnern unter drastischen Sanktionen der USA. Alle Bereiche der kubanischen Wirtschaft sind betroffen.

Mit hohen Zöllen bedrohen die USA unter Präsident Donald Trump zudem seit Februar 2026 alle Staaten, die Kuba mit Rohöl oder Derivaten beliefern – eine erneute Verschärfung mit dem Ziel des Regimewechsels wurde am 2. Mai dieses Jahres eingeleitet.

Seit 33 Jahren stimmt die überwältigende Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten für die Beendigung des US-Embargos gegen Kuba. Die USA setzen sich jedoch über diese Resolutionen hinweg. – Der Autor hat den Inselstaat besucht.

Xi Jinping schlägt Vier-Punkte-Plan für Frieden und Diplomatie im Nahen Osten vor

von «Friends of Socialist China»*

(1. Mai 2026) (CH-S) In den westlichen Medien erfährt man kaum etwas über die Position der Volksrepublik China zum Krieg im Mittleren Osten, obwohl dieses Land im Hintergrund eine erhebliche Rolle bei den Vermittlungen um einen Waffenstillstand spielt. Wir dokumentieren im Folgenden einen Beitrag von «Friends of Socialist China», der die Position Chinas zusammenfasst.