Gesellschaftsfragen

Ein Gallierdorf kämpft gegen Handy-Plage

Seine-Port engagiert sich für die Kinder und Jugendlichen

von Stefan Brändle,* Paris

(10. Mai 2024) (CH-S) Meistens sind es engagierte und mutige Persönlichkeiten, die ihre Mitbürger für sinnvolle Neuerungen gewinnen können. Der Bürgermeister Vincent Paul-Petit eröffnet im Dorf Seine-Port eine handyfreie Zone. Ein deutliches Signal zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, nachdem von staatlicher Seite auch nach Jahrzehnten immer noch zu wenig unternommen wird.

Der Krieg der EU gegen die Landwirte

«Europäische Landwirtschaft: Wohin jetzt?»

von Thomas Fazi*

(3. Mai 2024) Die «grüne» Politik ist lediglich der neueste Deckmantel für die Verfolgung eines bestimmten Agrar- und Ernährungsmodells: ein zunehmend zentralisiertes, konzentriertes, globalisiertes Modell, das sich um einige wenige Megafarmen dreht.

Gestern [9. April] habe ich an einer grossartigen Veranstaltung teilgenommen, die von «MCC Brüssel» zum Thema «Europäische Landwirtschaft: Wohin jetzt?» organisiert wurde. Hier ist der Text meiner Rede:

Wo ist der Investigativ-Journalismus geblieben?

Journalisten während der Corona-Pandemie

von Sonja L. Bauer, Redaktionsleitung «Berner Landbote»*

(3. Mai 2024) (CH-S) Im folgenden Vortrag analysiert die Journalistin Sonja Laurèle Bauer die Rolle der Medien, insbesondere der Redakteure während der Corona-Pandemie. Sie hat dieses leicht gekürzte Referat in Bern am Symposium «Corona – Fakes & Fakten» am 6./7. April 2024 gehalten. Welche Ansprüche kann man an guten Journalismus stellen und woran hat es während der Pandemie gefehlt?

Ohne Dialog keine Sicherheit

«Corona-Zeit» – Es besteht dringender Klärungsbedarf

von Dr. med. Sabine Vuilleumier*

(26. April 2024) Die Botschaft des Symposiums war klar: Mit einem nächsten unbekannten Krankheitserreger muss ein wissenschaftlich fundierter und menschlicher Umgang gefunden werden. Dies, auch wenn nach dessen Auftauchen in Bezug auf Verbreitungspotential, Übertragungswege, Gefährlichkeit für den Menschen und Therapiemöglichkeiten vorerst noch vieles unbekannt ist. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es dringend eine gründliche Analyse der vergangenen «Corona-Zeit». Was gut gemacht wurde, kann beibehalten werden, was übertrieben war oder sogar geschadet hat, muss konsequenterweise im Interesse Aller anders gehandhabt werden.

Deutschland

Manifest für einen «neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk»

(19. April 2024) (Red. CH-S) In ARD, ZDF und Deutschlandradio gärt es, die Kritik an den von den Bürgern zwangsfinanzierten Medienriesen wird lauter. Zuschauer und -hörer laufen davon und wenden sich anderen Medien zu.

Sieht es beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF so viel anders aus? Auch hier hört man zu den entscheidenden Themen unserer Zeit nur gefilterte und geframte Informationen und Einheitsmeinungen. Mit «Nudging» sollen wir Medienkonsumenten in von den Medienmachern gewünschte Denkrichtungen gestupst werden. In Deutschland fordert nun eine Gruppe von Mitarbeitern dieser Medienhäuser einen «neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk».

Fragwürdige Reformkaskaden in den Schulen

Kinder sollen ihre Lernziele selbst wählen

von Christine Staehelin*

(12. April 2024) Während der aktuellen Bildungsdebatte – angestossen von der Vereinigung der Schulleiterinnen und Schulleiter, gefolgt vom Lehrerverband Schweiz LCH und diversen «Schulmodernisierern» – ist auch die Rede von Lernlandschaften, individualisiertem Unterricht und Lerncoachs. Für die Lehrerin Christine Staehelin in Basel ist das ein Ausdruck einer Ratlosigkeit darüber, was die eigentliche Aufgabe der Schule ist.