Gesellschaftsfragen

Die EU schützt sich selbst – vor Demokratie

von Gudula Walterskirchen*

(9. Januar 2026) Elon Musk kritisierte jüngst, dass das derzeitige System der EU eine Bürokratie-Herrschaft sei, nicht Demokratie. Die EU-Kommission wiederum hat ein «Schutzschild für Demokratie» initiiert, das demokratische Grundwerte und Rechtstaatlichkeit garantieren soll. Doch wie steht es mit der Beachtung rechtstaatlicher und demokratischer Prinzipien in der EU selbst? Hat Musk recht?

Informationen sind wie ein Rinnsal reinen Wassers

Gut, gibt es Journalisten, Medien und Netzwerke ausserhalb des Mainstreams

von Guy Mettan,* Genf

(19. Dezember 2025) Im Kontext des kognitiven Krieges, in dem wir Westler seit etwa zehn Jahren leben, sind Informationen zu einer Massenvernichtungswaffe geworden. Oder besser gesagt: zu einer Waffe der massiven Täuschung.

Wer Kinder von allem verschonen will, tut ihnen keinen Gefallen

von Allan Guggenbühl*

(19. Dezember 2025) Viele Eltern stellen ihren Nachwuchs ins Zentrum und verlangen nichts von ihm. Doch zum Erwachsenwerden gehören auch Frustration, Herausforderungen – und sie überwinden zu lernen.

«Am Montagmorgen ausschlafen ist ein Menschenrecht!», erklärt mir der Jugendliche trotzig. Er ist empört, dass sein Lehrmeister von ihm verlangt, dass er nach dem Wochenende um sieben an seinem Arbeitsplatz erscheint. Am Montagmorgen müsse er sich vom Wochenende erholen! Früh aufstehen sei unmöglich!

Wer hat die Definitionsmacht über die Schulen übernommen?

Die Folgen sind verheerend. Carl Bossard fordert eine Wende.

von Beat Schaller, Sichtweisenschweiz.ch*

(12. Dezember 2025) Was in der Schule gelehrt und wie unterrichtet wird, bestimmt inzwischen ein kleiner Bildungszirkel: bürokratisch abgeschottet, akademisch abgehoben und weitgehend abgekoppelt von der Schulwirklichkeit.

Für die Lehrer, Schüler, Eltern sowie die Wirtschaft und Gesellschaft sind die Folgen verheerend.

Wer gefordert ist, was wirkt und wie die pädagogische Wende für die Schulen des 21. Jahrhunderts zu schaffen ist, zeigt Carl Bossard** im aufrüttelnden Interview auf – scharfsinnig, sachverständig, schlüssig.

Ungarns Engagement für den Frieden

Viktor Orbáns Besuch im Vatikan

von Redaktion «Ungarn Heute»

(7. November 2025) (CH-S) Mit wieviel Energie und welchem Engagement sich Viktor Orban für sein Land einsetzt, könnte eine «Benchmark» für unsere Schweizer Politikerinnen und Politiker sein. Trotz Ungarns zum Teil unheilvoller Geschichte mit der Sowjetunion setzt der Ministerpräsident alles daran, zu einer friedlichen Lösung zu gelangen, statt weiter auf Krieg zu setzen.

Man muss Ungarns enorme soziale und wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte zur Kenntnis nehmen, bevor man leichtfertig über den Weg des Landes urteilt. Statt auf Ideologie und Dogmatismus zu setzen, erlaubt sich die ungarische Regierung, mit verschiedensten Ländern wie den USA, China und auch Russland (Erdöl) wirtschaftliche Beziehungen zu pflegen, um für das Wohl der eigenen Bevölkerung zu sorgen. «Ungarn Heute» berichtet über ein Interview mit Viktor Orban anlässlich seines Papstbesuchs in Rom von Ende Oktober.

Resilienz – eine unsichtbare Ritterrüstung

Werteerziehung auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes

von Gilla Frank*

(24. Oktober 2025) Die Bedingungen unter denen Kinder heute gross werden, sind ungemein herausfordernd. Zunehmender Werterelativismus, Verlust religiöser und familiärer Bindung, digitale «Miterzieher» und Bildungsnotstand in vielen Schulen deuten die Ursachen dieser Fehlentwicklung an. Wir Eltern können aber viel tun und haben nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, die Seelen unserer Kinder zu schützen. Wie aber können wir sie bewahren vor zeitgeistigen Tendenzen, die verbunden sind mit Werterelativismus, Identitätsdiffusion und Suchtanfälligkeit?