Gesellschaftsfragen

Eine Reise nach Moskau – im Dienste der Volksdiplomatie

von Anita Meyenberger

(20. Februar 2026) Der Verein Eurasien hatte «aufrechte Schweizer» zur Dialogreise für den Frieden nach Moskau eingeladen, um von Bürgerseite diplomatisch zu wirken. Am 24. Januar trafen sich die Teilnehmer am Flughafen Kloten bei Zürich, um die Reise anzutreten. Tickets von «Turkish Airlines» für den Flug über Istanbul nach Moskau, ein elektronisches Visum für Russland, die Hotel-Reservation und eine Metro-Karte schafften die materiellen Voraussetzungen für die Durchführung der Reise – die Kosten waren es den Teilnehmern wert. Rubel konnten erst in Moskau erworben werden.

Griechenland

«Exodos» – Panhellenische Bewegung gegen den digitalen Totalitarismus

Digitale Personenkennziffer führt zur Zerstörung der Kultur

(6. Februar 2026) (CH-S) In Griechenland hat sich eine Bewegung gegen den «digitalen Totalitarismus» gebildet. «Exodos» [=Ausstieg] wendet sich mit dem Ziel der Wahrung der Menschenwürde gegen die verpflichtende digitale Identität. Die Gründungserklärung, die auch auf Deutsch vorliegt, warnt vor der Gefahr, dass durch die Digitalisierung nicht nur demokratische Grundrechte zerstört werden, sondern auch die Substanz menschlichen Zusammenlebens angegriffen wird.

«Ein nicht-erklärtes Kriegsrecht in der EU»

Bannstrahl gegen kritische Publizisten geht auf Nato zurück

von Norbert Häring,* Deutschland

(30. Januar 2026) (CH-S) Die kaum hörbare Anteilnahme der Schweizer Administration am Schicksal des Schweizer Staatsbürgers Jacques Baud nach der Verhängung von EU-Sanktionen gegen seine Person, die verquere Stellungnahme in der «Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift» (ASMZ) zu diesem Fall, und schliesslich auch die Äusserungen von Bundesrat Martin Pfister an der Dreikönigstagung der Schweizer Medien vom 8. Januar zur Meinungsfreiheit, ordnete man anfänglich der EU-Machtzentrale in Brüssel zu.

Nathalie Yamb erklärt, was es bedeutet, auf einer Sanktionsliste zu stehen

Von der EU sanktioniert, von der Schweiz im Stich gelassen

(23. Januar 2026) (CH-S) Mehrere EU-Bürger wurden bereits von der EU-Kommission sanktioniert. Ebenso zwei Schweizer Bürger: Jacques Baud – über ihn hat der «Schweizer Standpunkt» bereits mehrfach berichtet – und Nathalie Yamb. Frau Yamb wurde in La Chaux-de-Fonds im Neuenburger Jura geboren und ist schweizerisch-kamerunische Doppelbürgerin. Seit Jahren setzt sie sich für die Souveränität afrikanischer Staaten ein. In diesem Zusammenhang kritisiert sie den Einfluss Frankreichs in seinen ehemaligen Kolonien.

Die EU schützt sich selbst – vor Demokratie

von Gudula Walterskirchen*

(9. Januar 2026) Elon Musk kritisierte jüngst, dass das derzeitige System der EU eine Bürokratie-Herrschaft sei, nicht Demokratie. Die EU-Kommission wiederum hat ein «Schutzschild für Demokratie» initiiert, das demokratische Grundwerte und Rechtstaatlichkeit garantieren soll. Doch wie steht es mit der Beachtung rechtstaatlicher und demokratischer Prinzipien in der EU selbst? Hat Musk recht?

Informationen sind wie ein Rinnsal reinen Wassers

Gut, gibt es Journalisten, Medien und Netzwerke ausserhalb des Mainstreams

von Guy Mettan,* Genf

(19. Dezember 2025) Im Kontext des kognitiven Krieges, in dem wir Westler seit etwa zehn Jahren leben, sind Informationen zu einer Massenvernichtungswaffe geworden. Oder besser gesagt: zu einer Waffe der massiven Täuschung.