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Die Redaktion

«Aller Rechte beraubt»

Hannes Hofbauer stellt sein neues Buch vor

von Marita Brune-Koch*

(27. März 2026) Haben Sie schon einmal den Namen Jacques Baud gehört? Na, Sie sicher schon, schliesslich lesen Sie mit dem «Schweizer Standpunkt» eine Publikation, die ausführlich von ihm und über ihn berichtet hat. In den Main-Stream-Medien finden Sie kaum etwas über ihn. Genau diese Frage – «Kennen Sie Jacques Baud?» – stellte Dr. Hannes Hofbauer, Autor und Verleger, einem Kreis von Buchhändlerinnen. Die Antwort: Niemand hatte den Namen jemals gehört. Das ist symptomatisch.

Ausweitung der Feindseligkeiten im Mittleren Osten höchst bedrohlich für die Zivilbevölkerung

Die Präsidentin des IKRK, Mirjana Spoljaric, hat folgende Erklärung abgegeben:

(20. März 2026) Genf (IKRK) – «Die Ausweitung der Feindseligkeiten im Mittleren Osten ist höchst bedrohlich für die Zivilbevölkerung. Die massiven Militäroperationen, die den Mittleren Osten erschüttern, drohen die Region – und Gebiete darüber hinaus – in einen weiteren Grosskonflikt zu verwickeln, der jegliche humanitäre Hilfe überfordert. Ohne unverzügliche Massnahmen zur Deeskalation der Situation und zur Einhaltung der Kriegsregeln werden weitere Zivilpersonen umkommen.

Ist die schweizerische Neutralität unmoralisch?

von Wolf Linder, Bern*

(20. März 2026) Die Stimmbürgerschaft wird in absehbarer Zeit über die Neutralitätsinitiative zu entscheiden haben: Gehört die Neutralität in die Verfassung, soll die Schweiz Wirtschaftssanktionen mittragen, sollen die Friedensbemühungen gestärkt werden? Will die Schweiz mehr Neutralität oder mehr Nato? Oder soll alles beim Alten bleiben?

Schweizer Bauer an der Spitze von Russlands grösstem Milchproduktionsbetrieb

von Marita Brune-Koch*

(20. März 2026) (Januar 2026) Im tiefsten Moskauer Winter macht sich eine Reisegruppe aus der Schweiz auf, um «Ekoniva», den grössten Milchproduktionsbetrieb Russlands zu besuchen. Es schneit unentwegt, der Bus kämpft sich einen endlosen Weg durch die riesige Stadt. Trotz der Schneemassen herrscht kein Chaos, aber immerhin geht es sehr langsam vorwärts. Empfangen wird die Gruppe von Ramon Schenk, einem der beiden Chefs des Betriebes. Er begrüsst die Besucher im vertrauten Schweizerdeutsch: Er stammt aus Herrliberg am Zürichsee. Seit 17 Jahren lebt und arbeitet er in Russland. Heute nimmt er sich Zeit, seine Gäste über den Betrieb zu informieren.

Der «Epstein-Skandal» und seine sozialpsychologischen Folgen

Rechtliche Aufarbeitung dringend erforderlich

von Robert Seidel*

(13. März 2026) Ende Januar wurde der bisher grösste Teil der Epstein-Akten (mehrere Millionen Dokumente, 180 000 Bilder und 2000 Videos) veröffentlicht.1 Der «Fall Epstein» gewährt einen Blick auf einen Teil des internationalen Machtgetriebes, das jenseits von Regierungen, UNO, WHO oder WEF seine Beziehungen spielen lässt, jenseits von Recht und Gesetz. Eine restlose Aufklärung und eine juristische Aufarbeitung sind erforderlich.

«Das Leben geht auch dort weiter, wo es zerbrochen scheint»

von Dr. med. Sabine Vuilleumier-Koch*

(13. März 2026) Hunderte von Menschen hatten den Wunsch, vom Arzt und Gründer der Schweizer Paraplegiker-Stiftung1 Abschied zu nehmen. Guido A. Zäch hatte diese Stiftung 1975 gegründet, 1978 die Gönner-Vereinigung mit heute 2 Millionen Mitgliedern. 1980 gründete er die Schweizer Paraplegiker-Vereinigung als Verband der Querschnittgelähmten und eröffnete 1990 das «Schweizer Paraplegiker-Zentrum» (SPZ) sowie 2005 das Guido A. Zäch-Institut. – Er verstarb 90-jährig am 16. Februar 2026. Landesweit waren alle Interessierten am 28. Februar eingeladen und konnten die Dankesfeier in verschiedenen Gebäuden des SPZ miterleben.